Übersetzung: Erika Rüberg

Aktualität.- Das Kirchspiel befindet sich im Osten Asturiens, in der westlichen Mitte des Distriktes von Llanes. Der Ort zählt zur Zeit (august 2004) 810 Einwohner.
Er ist von der Hauptstadt des Distrikts 8 km entfernt und befindet sich auf einer Hñhe von 39,5 m über dem Meeresspiegel.

Zu bemerken ist, dass man über die Strassen des Binnenlandes die Gegend von Covadonga und Picos de Europa erreichen kann, Entfernung etwa 35 km.

In der Umgebung befindet sich der Berg Llabres mit einer Höhe von 682 m, wo Risikosport betrieben wird wie z.B. Gleitschirmfliegen wärend der Sommerzeit.

Zur Zeit hat Posada den Weg in den Bereich Dienstleistung eingeschlagen, besonders im Hotel- und Gaststättenbereich und Einzelhandel die den Ort beleben.. Ausserdem sind die verschiedenen Unternehmen zu erwähnen die in der Gegend zu finden sind wie Schreinereien, Werkstätten, Lehranstalten, Dienstleistungsbetriebe, Viehzüchtereien ( immer weniger) usw.. Die eine Quelle des Reichtums für die Gegend sind.

Seit 1862 findet jeden Freitag der Wochenmarkt statt wo man Erzeugnisse der in der Nähe sich befindlichen Gemüseplantagen sowie verschiedene Produkte der Gegend finden kann.

Nachdem der Markt während einiger Monate auf dem Parkplatz in der Nähe der Station der FEVE stattgefunden hat, ist er nun zu seiner ursprünglichen Stelle zurückgekehrt - den Marktplatz - nachdem die Renovierungsarbeiten beendet wurden. Genau seit Freitag, den 2. August 2002.

Seit einigen Jahren ist der Tourismus zur Hauptstütze der Wirtschaft des Distrikts geworden , besonders der sogenannte Tourismus auf dem Lande. Alte Häuser, kleine Bauernhöfe, Ställe usw.. sind dabei sich in idyllische Orte zu verwandeln wo Familien aus der Grossstadt, zum grossen Teil aus Madrid und dem Baskenland, ausruhen können.
Man kann auch im Ort Pensionen, kleine Hotels und Mietwohnungen für den Sommer finden.

Wegen seiner Nähe zu Llanes ist das Nachtleben gesichert, vor allen Dingen während der Sommermonate in denen sich die Einwohnerzahl verdoppelt aufgrund des Tourismus der von Jahr zu Jahr mehr dem Distrikt aufsucht.

Von den berühmten Stränden der Gegend – mehr als dreissig - haben die meisten durchsichtig klares Wasser, feinen und sauberen Sand mit einer beineidenswerten Naturlandschaft.


Geschichte – Die Entstehung des Ortes im Gebiet von Bricia fand etwa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt aufgrund der Tatsache, dass das Gebiet von la Vega de Santiago Valdellera für den Sitz des Wochenmarktes ausgewählt wurde, der dann jeden Freitag stattfand. Später verwandelte er sich in „Plaza de Parres Piñera“ und bald in einen dichter besiedelten Raum die „Nueva Posada“.

Der Druck der Bevölkerung der alten Gemeinde von Posada, die Zähigkeit der Einwohner und die Unterstützung der „indianos“ (in Amerika reich gewordene Spanier) aufeinanderfolgender Generationen wurden ergänzt durch dauernde Betreibungen von José Parres Piñera und auch von Posada Herrera.

Der Markt war wie ein treibender Faktor der zuerst verpflichtete, Wege um den Platz anzulegen, der sich in Form eines Dreiecks gestaltete. Die Wege wurden später Strassen mit Häusern und Geschäften . Danach verwandelte sich die Ortsstrasse in die Landstrasse nach Robellada und Meré und an ihrem Rande begannen Häuser zu entstehen bis zur neuen Landstrasse von Llanes nach Ribadesella.

Die kürzliche Ausdehnung von Posada hat sich entlang dieser beiden Achsen
entwickelt, die sich praktisch weiterhin ausdehnen. Während des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts entwickelte sich ein richtiger Ort mit Apotheke, Postamt und verschiedenen Geschäften, die sich im Laufe der folgenden Jahre hier niederliessen.

Es entwickelt sich zuerst ein Handelsviertel und wenn auch der Markt nur an einem Tag in der Woche abgehalten wurde, die übrigen Dienstleistungen und Transaktionen waren dauerhaft.

Das Notariat (R.D. 31.Dezember 1866), Tabakladen, Geschäfte für Ess- und Trinkwaren, Pensionen, Brotbäckereien, Schuster, Schneider und Schlosser fingen an den zukünftigen Platz und die angrenzenden Strassen, die zwischen 1870 und 1895 entstanden, zu umgeben.

Nach Übereinkunft mit der Stadtverwaltung von Llanes 1862 wurde eine wöchentliche Abhaltung des Marktes genehmigt. Das erste Mal fand der Wochenmarkt am 19. Dezember desselben Jahres statt.

Die Einwohner des Tales aus den Dörfern Quintana, Bricia, Turanzas, Piedra und Lledías hatten sehr darum gekämpft, da ihre Versorgung durch die Entfernung nach Llanes schwierig war. Sie trugen mit zur Konstruktion von sechs Baracken bei, um die Verkäufer unterzubringen.

Für den Markt wählte man einen Platz aus, der keinerlei Tradition hatte, einen neuen Platz, gleich weit entfernt von den fünf vorstehend erwähnten Dörfern, der für die Bewohner mit dem Vieh oder den Waren leicht erreichtbar war, die wiederum zur Teilnahme verpflichtet waren um den Erfolg und die Fortsetzung des Wochenmarktes zu gewährleisten. Auf diesem Platz wurden ab 1863 auch die Feste zu Ehren des hl. Santiago und der hl. Lucía abgehalten.

1915 mit einem Projekt von Fermín Coste wird der Platz entgültig bebaut. Zwanzig Jahre vorher, am 26. Juli 1895 wurde hier ein Denkmal für Parres Piñera eingeweiht . Dies war der erste Schritt, um dem Ort eine gewisse Bedeutung zu geben. Die Statue und der Sockel kosteten mehr als 15.000 ptas (90,15 €) und wurde ausgeführt von dem Asturianer Cipriano Folgeras.